Liebe Eltern,
bitte nehmen Sie sich einmal 5 Minuten Ihrer knappen Zeit für eine Vollbremsung aus Ihrem Leben – aus Ihrem Alltag.
Nehmen Sie sich dazu bitte – ganz althergebracht – einen Schreibblock und einen Stift um diese elf Fragen auf dem Batt Papier beantworten.
Ganz ehrlich zu sich selbst. Ohne irgendwelche Hintergedanken.
Niemand wird Ihre Antworten bewerten. Niemand wird Sie bewerten.
Lassen Sie bitte zur besseren Übersicht zwischen den Antworten ein bis zwei Leerzeilen.
Machen Sie nun bitte eine Zeitreise in Ihre Vergangenheit:
- Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit?
- Wann hielten Sie das erste Mal einen Taschenrechner in der Hand?
- Was waren die ersten Aufgaben, die Sie an einem Computer gestellt bekamen?
- Hatten Sie bereits einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer?
- Besaßen Sie ein eigenes Telefon? Ein Handy? Einen Computer? 24/7 zu Ihrer persönlichen Verfügung
- Können Sie sich noch an die ersten Webseiten erinnern, die Sie besuchten?
- Welche Inhalte gab es dort?
- Fanden Sie die Inhalte auf dieser Seite sofort oder mussten Sie sich erst durch Eigen- und Fremdwerbung klicken?
Nun nehmen Sie ein frisches Blatt Papier.
Jetzt reisen Sie bitte in die Zukunft Ihrer Kinder, in der Ihre Kinder ungefähr so alt sind, wie Sie jetzt und selbst Kinder haben.
Beantworten Sie nun dieselben elf Fragen stellvertretend für Ihre Kinder.
Nun vergleichen Sie bitte die beiden Antworten.
Gefällt Ihnen das, was Sie dort lesen?
Deckt sich das noch immer mit den Werten, die Sie Ihren Kindern vermitteln wollten, als Sie diese die ersten Male auf dem Arm hielten, das Köpfchen stützten, die Windel wechselten, sämtliche Spielzeuge auf Schadstoffe untersuchten, sorgsam jeden Test nach dem besten Kindersitz durchforsteten, u.s.w.?
Gut – das ist nur der Vergleich aus Ihrer Autobiographie heraus.
Es ist der Blick durch Ihre ganz persönliche Brille.
Dieser muss natürlich nicht der beste sein.
1885 glaubte man, dass London 1985 in Pferdemist ersticken würde.
Es gibt weitere Dimensionen, mit denen dieses Szenario beleuchtet werden kann.
Das Projekt Hieronymus bietet neben Aufklärung und Konditionierung direkt im Klassenzimmer auch das Training der Lehrkräfte und damit das Bindeglied zwischen Werten und künftiger Entwicklung.
Sprechen Sie Ihre Schule an.